Im SUBURBIA Store finden Sie Kleidungsstücke die hauptsächlich mit synthetischen Farbstoffen jedoch ohne Schwermetalle gefärbt oder bedruckt wurden. Die Verwendung dieser Farbstoffe hat zur Folge, dass die Kleidung hautverträglicher ist und die Umwelt durch das Färbeverfahren besonders geschont wird.
Bio-Wolle
Wolle ist ein begehrtes Naturprodukt, allein die Bezeichnung „100% reine Wolle” ist jedoch kein ausreichender Hinweis auf die Qualität. Man sollte wissen, wie die Wolle behandelt worden ist und von welchen Tieren sie gewonnen wurde. Die Erzeugung von Bio-Wolle beginnt schon bei der Schafhaltung, die Tiere fressen von organisch gedüngten Naturweiden und werden mit keinerlei Antibiotika behandelt. Die artgerechte Bio-Schafhaltung und eine schadstofffreie Verarbeitung verhindern, dass sich in der Wolle Rückstände von Chemikalien befinden. Gewaschen wird die Rohwolle nur mit milden, biologisch abbaubaren Substanzen. Damit bleibt ein großer Teil des natürlichen Wollfettes (Lanolin) erhalten. Konventionelle Rohwolle wird meistens nach der Schur mit Insektiziden besprüht, um einen Mottenbefall während des Transports zu verhindern - das ist bei Bio-Wolle nicht der Fall. Darüber hinaus kommen für das Einfärben nur Pflanzenfarben zur Verwendung.
Hanf
Hanf besitzt einige Vorteile gegenüber anderen Naturfasern. So ist es antimikrobiell, d. h. durch die glatte Oberfläche hemmt es das Wachstum von Bakterien und Pilzen, darüber hinaus ist es angenehm kühl auf der Haut daher ist es auch für hautempfindliche Menschen und Menschen mit Allergien gut geeignet.
Hanf zeichnet sich durch einen hohen Feuchtigkeitstransport aus, das bedeutet sie nimmt schnell viel Feuchtigkeit auf und gibt diese auch schnell wieder ab. Die Hanffaser ist sehr robust, sie ist wohl die stärkste Pflanzenfaser überhaupt. Außerdem bietet die Hanffaser aufgrund ihrer hohen Dichte einen sehr hohen Strahlenschutz. Dies gilt nicht nur für UV-Strahlung, sondern auch für Strahlen wie sie z. B. an Bildschirmen entstehen. Da Hanf sich selbst vor Schädlingen schützt, ist kein Einsatz von Chemikalien nötig. Aus diesem Grund haben sich Verbände und Anbieter ökologischer Textilien weltweit darauf verständigt, dass Hanf auch dann ökologisch als einwandfrei zu bewerten ist, wenn der Anbau nicht zertifiziert wurde.
Soja
Durch ein patentiertes Biotec-Verfahren kann das Protein der Soja-Bohne in einem mehrstufigen Prozess für die Textilproduktion veredelt und nutzbar gemacht werden. In einem Naßspinn-Verfahren werden die Soja-Proteine zu einer fantastisch weichen, leicht glänzenden Faser verarbeitet. Diese Faser könnte in Zukunft „Rayon“ ersetzen.
Von Natur aus ist die Sojafaser von goldgelber Farbigkeit. Sie kann aber auch gebleicht und gefärbt werden, ohne dass ihr natürlicher und diskreter Glanz verloren geht.
Bio-Baumwolle
Bei der Herstellung von Bio-Baumwolle darf die Kultivierung nicht durch toxische oder biologisch nicht abbaubare Pestizide und Düngemittel erfolgen, damit sowohl Boden als auch Grundwasser nicht mehr verunreinigt werden. Statt chemischer Düngemittel werden bei der Produktion vor allem natürliche Düngemittel wie Kuhdung und Ölpressung verwendet. Außerdem werden natürliche Produkte als Pestizidersatz genutzt. So vertreibt ein Sud aus den Bestandteilen des Nehmbaumes beispielsweise fast alle Insekten. Außerdem wird bei der Biobaumwollproduktion auf eine verträgliche Nutzung des Bodens geachtet, so müssen die Bauern eine Fruchtfolge einhalten. Das bedeutet, dass jedes Jahr eine andere Kulturpflanze auf dem Boden angebaut wird, ein Jahr ist es Baumwolle, das folgende Jahr werden Erdnüsse angepflanzt und ein weiteres Jahr später wird Mais oder Hirse angepflanzt. So wird der Boden nicht durch die Monokultur geschädigt und auch schädliche Folgen der Monokultur wie Bodenerosion werden unterbunden.
Zudem wird Bio-Baumwolle nicht mit Chemikalien nachbehandelt, was bedeutet dass sie nicht gebleicht wird und keine Formaldehyde ( kann Allergien und Hautkrankheiten auslösen) angewandt wurden. Sie wurde lediglich einem mechanischen ‚Pre-Shrunk’ unterzogen und idealerweise mit metallfreien Pigmenten gefärbt.
Rayon
Rayon wird aus gelösten umweltverträglichen Holz-Zellstoffen in einer Sodalösung hergestellt – es ist NICHT synthetisch!
Der Name Rayon kommt von dem französischen Wort ‚rayon’, übersetzt „Lichtstrahl“. Seit es vor 100 Jahren in Paris erfunden wurde ist es ein sehr beliebtes Material. Es lässt sich leicht färben, bekommt eine natürliche Farbexaktheit, einen leichten Fall und weichen Griff ohne starke Färbemittel oder Weichmacher zu verwenden.
Bio-Leinen
Die Flachs- oder Leinenfaser wird aus den Stängeln der Flachspflanze gewonnen. Im dem späten 19. Jahrhundert wurde Leinen durch Baumwolle praktisch verdrängt. Es gewinnt heute als ökologische Naturfaser wieder an Bedeutung.
Der Flachsanbau kommt gänzlich ohne Chemikalieneinsatz aus, was eine ökologisch hochwertige Qualität verspricht. Die nach der Ernte folgende Taurotte auf dem Feld ist eine traditionelle Form der Weiterverarbeitung und völlig schadstofffrei. Das fein gesponnene Leinen hat einen leichten und kühlen Griff, als Damenbluse und Herrenhemd perfekt für die warmen Sommermonate geeignet. Darüber hinaus ist es flusenfrei und wenig anfällig gegen Schmutz und Bakterien.





